Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) 

der Bleib-Jung-Akademie

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

 

Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Vertragsverhältnisse zwischen der Veranstalterin Anna Rixe, Südstr. 29, 33818 Leopoldshöhe und deren Klientinnen.

 

Maßgeblich für das Vertragsverhältnis ist der jeweils mit der Klientin geschlossene Individualvertrag in Verbindung mit diesen AGB in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung.

 

§ 2 Vorrang von Individualvereinbarungen; Geltung der AGB

 

Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Veranstalterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

 

Diese AGB gelten automatisch auch für alle Folgebuchungen und weiteren Aufträge der Klientin im Zusammenhang mit der ursprünglichen Vereinbarung, ohne dass es einer gesonderten Vereinbarung bedarf.

 

§ 3 Änderungen der AGB

 

Die Veranstalterin ist berechtigt, diese AGB zu ändern. Über etwaige Änderungen wird die Klientin in Textform (z.B. per E-Mail) informiert.

§ 4 Art, Ort und Zeit der Leistungserbringung

 

Das Coaching/Das Seminar/Das begleitete Anti-Aging-Programm/Das Online-Kurs findet an einem vereinbarten Ort oder online nach vorheriger Terminabsprache statt.

 

§ 5 Leistungsumfang

 

Der Leistungsumfang der Veranstalterin umfasst insbesondere folgende Bereiche:

– Durchführung von Anti-Aging-Programmen, Online-Kursen und (Schulungs-)Webinaren zu diversen Themen).

Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem Individualvertrag (Angebot) zwischen Veranstalterin und Klientin.

 

§ 6 Leistungsbestimmung und Einschaltung Dritter

 

Die Veranstalterin ist berechtigt, die geschuldete Leistung nach billigem Ermessen (§ 315 BGB) zu bestimmen und zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen Dritte (Subunternehmer) einzusetzen.

 

§ 7 Leistungsangebot und Verbindlichkeit

 

Die Veranstalterin bietet Coaching, Coaching-Veranstaltungen, Beratungen und Seminare an, online und offline. Die und Auflistung des Leistungsangebots werden von der Veranstalterin in ihren Geschäftsräumen, ihrer Internetpräsenz und öffentlichen Medien (Instagram, YouTube, Tiktok, Facebook) bekannt gegeben. Die Präsentation der Leistungen auf der Webseite, in sozialen Netzwerken, in Broschüren oder in Werbeanzeigen stellt dabei kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar.

 

§ 8 Eignungsfeststellung und Annahmevorbehalt

 

Vor dem Vertragsabschluss muss die Eignung der Klientin festgestellt werden. Dies kann in einem telefonischen oder Videogespräch stattfinden. Die Veranstalterin behält sich das Recht vor, einzelne Klientinnen vor Vertragsschluss abzulehnen, wenn ihre Eignung nicht sichergestellt werden kann.

 

§ 9 Vertragsschluss

 

Die Bestellung der Klientin stellt ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar. Der Vertragsschluss zwischen der Veranstalterin und der Klientin erfolgt Textform (insbesondere per E-Mail) oder schriftlich. 

Die Klientin kann Eingabefehler vor dem Absenden der Bestellung jederzeit durch die üblichen Tastatur-, Maus- und Browserfunktionen korrigieren. Zudem besteht vor verbindlicher Abgabe der Bestellung die Möglichkeit, die Angaben zu prüfen und zu berichtigen. 

Der Vertrag kommt zustande, sobald die Veranstalterin das Angebot der Klientin durch eine ausdrückliche Bestätigung (z. B. per E-Mail) annimmt und den unterschriebenen Vertrag an die Klientin übersendet.

 

§ 10 Einbeziehung der AGB und Vertragsaufbewahrung

 

Die Klientin bestätigt mit Abschluss des Buchungsvorgangs, die AGB zur Kenntnis genommen und akzeptiert zu haben. Die Veranstalterin bewahrt den Vertragstext mit den AGB auf. Die Klientin erhält vor dem Vertragsschluss das Informationsmaterial einschließlich dieser AGB und nach dem Vertragsschluss eine Vertragsbestätigung einschließlich dieser AGB und des Vertragstextes (z. B. per E-Mail).

 

§ 11 Art und Umfang der Leistungen

 

Die Veranstalterin bietet unterschiedliche Leistungen, insbesondere die Teilnahme an Programmen und Seminaren sowie Coaching-Angebote an, die multimedial, videobasiert, telefonisch und/oder vor Ort stattfinden können. Die Leistungen erfolgen je nach Leistungspaket standardisiert und/oder individualisiert und können einzeln oder gruppenbasiert durchgeführt werden und insbesondere auch Videos, Audioaufnahmen und/oder Online-Live-Übertragungen beinhalten. 

Bei sämtlichen angebotenen Leistungen schuldet die Veranstalterin gegenüber der Klientin keinen Erfolg.

 

§ 12 Termine und Erfüllungsort

 

Die Leistung wird ausschließlich zu den vereinbarten Terminen erbracht. Ein Anspruch auf Verlegung der Leistung besteht nicht. Die Veranstalterin kann Termine digital (z.B. via Zoom, Teams, Skype, Teamviewer oder dergleichen) durchführen.

 

§ 13 Anwendbarkeit des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG)

 

Die Veranstalterin bietet keine Leistungen an, die dem Anwendungsbereich des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) unterfallen. Insbesondere wird kein systematischer, entgeltlicher Unterricht mit planmäßigem Lehrgangsverlauf unter Anleitung des der Veranstalterin erbracht, bei dem die Lernenden überwiegend räumlich von den Lehrenden getrennt sind. Rechte aus dem FernUSG bestehen für die Klientin nicht.

 

§ 14 Charakter der Leistungen

 

Die Inhalte aller angebotenen Programme tragen einen Wellness-Charakter und dienen ausschließlich Freizeitgestaltung (s.g. Hobbylehrgang).


§ 15 Vergütungshöhe und Preisbindung

 

Die Vergütung bestimmt sich nach der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preisliste der Veranstalterin, soweit nicht im Einzelfall eine abweichende individuelle Vereinbarung getroffen wurde. Die Klientin ist, zur Vorleistung verpflichtet. Die vereinbarte Vergütung ist unmittelbar mit Vertragsschluss fällig und zahlbar innerhalb von 14 Tagen.

 

§ 16 Reisekosten

 

Sofern nicht anders vereinbart, sind Reisekosten der Veranstalterin (insbesondere Aufwendungen für An- und Abreise, Verpflegungsmehraufwand und Übernachtung) gesondert vom vereinbarten Honorar zu erstatten. Diese sind von der Klientin gesondert zu tragen und nicht in einer Pauschalvergütung enthalten.

 

§ 17 Umsatzsteuer

 

Die Veranstalterin ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG. Daher wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen

 

§ 18 Mitwirkungspflichten und Vergütungsanspruch

 

Unterlässt die Klientin eine erforderliche Mitwirkungshandlung und kann die Veranstalterin dadurch ihre Leistungen nicht erbringen, bleibt der Vergütungsanspruch grundsätzlich bestehen. Die Veranstalterin berücksichtigt in diesem Fall jedoch ersparte Aufwendungen oder Vorteile, die sie durch die unterlassene Leistungserbringung erlangt oder hätte erlangen können.

 

§ 19 Nicht in Anspruch genommene Leistungen

 

Nimmt die Klientin einzelne vertraglich vereinbarte und bereitgestellte Leistungen nicht in Anspruch, so bleibt die vereinbarte Zahlung geschuldet, sofern diese Leistungen Bestandteil des gebuchten Programms sind.

 

§ 20 Aufrechnungsrecht

 

Ein Recht zur Aufrechnung steht der Klientin nur zu, soweit ihre Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von der Veranstalterin anerkannt sind. Hiervon unberührt bleiben Ansprüche der Klientin aus der Ausübung eines gesetzlichen Widerrufsrechts sowie Ansprüche, die auf demselben Vertragsverhältnis beruhen.


§ 21 Beginn der Leistungsfristen

 

Die Fristen für die Leistungen beginnen erst zu laufen, sobald die vereinbarte Vergütung vollständig durch die Klientin beglichen wurde und dieVeranstalterin alle erforderlichen Informationen und Unterlagen von der Klientin vollständig erhalten hat.

 

§ 22 Aussetzung der Leistung bei Zahlungsverzug


Sollten Zahlungen Ihrerseits trotz Fälligkeit ganz oder teilweise ausstehen, behalten wir uns vor, die vereinbarten Leistungen vorübergehend zurückzustellen, bis die offenen Beträge beglichen sind. 


§ 23 Leistungsbeginn

 

Die Veranstalterin erbringt ihre vertraglichen Leistungen erst ab dem Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

 

§ 24 Mitwirkungspflichten der Klientin

 

Die Klientin wird die Veranstalterin aktiv unterstützen, um ein bestmögliches Programmergebnis zu erreichen. Hierzu zählt insbesondere, der Veranstalterin alle hierfür erforderlichen Informationen zeitnah und vollständig zur Verfügung zu stellen.

 

§ 25 Technische Voraussetzungen

 

Für die erfolgreiche Teilnahme an unserem Angebot ist die Klientin selbst verantwortlich. Hierzu zählt insbesondere die Bereitstellung der notwendigen technischen Ausstattung (z.B. eine stabile Internetverbindung, ein geeignetes Endgerät wie PC, Notebook oder Smartphone sowie ggf. erforderliche Software). Für technische Störungen aufseiten der Klientin können wir keine Haftung übernehmen.

 

§ 26 Terminvereinbarungen und Verschiebungen

 

Die Klientin verpflichtet sich, zu vereinbarten Beratungsterminen pünktlich zu erscheinen. Über Verspätungen ist die Veranstalterin zu informieren. Eine Verschiebung eines vereinbarten Beratungstermins ist nur in gegenseitigem Einvernehmen und spätestens 24 Stunden vor Termin möglich. Die Verschiebung von Gruppenterminen durch die Klientin ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

 

§ 27 Höhere Gewalt und Verhinderung

 

Im Falle höherer Gewalt oder unvorhersehbarer Verhinderung der Veranstalterin (z.B. durch Krankheit oder Unfall) ist diese berechtigt, vereinbarte Termine innerhalb einer angemessenen Frist zu verschieben. Die Veranstalterin wird der Klientin unverzüglich einen Ersatztermin anbieten.

 

§ 28 Absage durch die Veranstalterin

 

Die Veranstalterin ist berechtigt, das Programm bis zu vier Wochen vor Beginn abzusagen, wenn die Durchführung aus wichtigem Grund nicht zumutbar ist. Ein wichtiger Grund liegt z. B vor, wenn die Anzahl der Buchungen eine wirtschaftliche Durchführung nicht möglich macht. Im Falle einer Absage unterbreitet die Veranstalterin der Klientin ein angemessenes Ersatzangebot. Die Klientin kann wählen, ob bereits geleistete Zahlungen erstattet oder mit der Vergütung für das Ersatzangebot verrechnet werden sollen.


§ 29 Vertragslaufzeit und ordentliche Kündigung 

 

Der Vertrag ist für die vereinbarte Laufzeit geschlossen. Der Vertrag kann ohne Angaben von Gründen erstmals zum Ablauf des ersten Halbjahres nach Vertragsschluss mit einer Frist von 6 Wochen gekündigt werden.

Nach Ablauf des ersten Halbjahrs nach Vertragsschluss kann der Vertrag jederzeit mit einer Frist von 3 Monaten gekündigt werden.

 

§ 30 Außerordentliche Kündigung

 

Das Recht der Veranstalterin und der Klientin, diesen Vertrag jederzeit aus wichtigem Grund zu kündigen, bleibt unberührt. Die Kündigung bedarf der Textform.


§ 31 Stornierung, Absage und Verlegung durch die Veranstalterin

 

Der Veranstalterin steht das Recht zu, die erteilte Anmeldebestätigung einseitig zu stornieren sowie die gebuchte Veranstaltung abzusagen oder zu verlegen. Steht der ursprünglich vereinbarte Termin infolge dessen nicht mehr zur Verfügung, kann die Klientin wahlweise an einem neu angesetzten oder einem anderen verfügbaren Termin teilnehmen. Sofern die Klientin von diesen Möglichkeiten keinen Gebrauch machen möchte, ist sie berechtigt, den Vertrag zu kündigen. Im Falle einer Kündigung durch die Klientin erstattet die Veranstalterin die bereits geleistete Vergütung in voller Höhe.

 

§ 32 Außerordentliches Kündigungsrecht der Veranstalterin

 

Die Veranstalterin ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich zu kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn die Klientin mit der Zahlung von mindestens zwei vereinbarten Raten in Verzug ist.

 

§ 33 Schadensersatz bei Kündigung durch die Veranstalterin

 

Im Falle einer solchen Kündigung kann die Veranstalterin Schadensersatz in Höhe der vereinbarten Vergütung verlangen, die sie bis zum nächsten ordentlichen Beendigungstermin erhalten hätte. Von diesem Betrag werden uns ersparte Aufwendungen sowie das, was wir durch anderweitige Verwendung unserer Arbeitskraft erwerben, angerechnet.


§ 34 Zugangsregelung bei Online-Angeboten

 

Nach Vertragsschluss gewährt die Veranstalterin der Klientin Zugang zu den vertraglich vereinbarten digitalen Inhalten auf der jeweiligen Plattform und übersendet hierfür die erforderlichen Zugangsdaten.

§ 35 Technische Voraussetzungen

Die Klientin hat die für den Zugang und die Nutzung der digitalen Inhalte sowie Online-Live-Angebote erforderlichen technischen Voraussetzungen innerhalb der Vertragslaufzeit selbständig und auf eigene Kosten zu gewährleisten. Hierzu zählen insbesondere eine geeignete Hardware, eine aktuelle Betriebssystem- und Browsersoftware sowie ein Internetzugang. 


§ 37 Reise- und Übernachtungskosten

 

Für alle mit der An- und Abreise sowie mit einer notwendigen Übernachtung verbundenen Kosten ist die Klientin selbst verantwortlich. Eine Übernahme dieser Kosten durch die Veranstalterin erfolgt nur, sofern dies ausdrücklich zwischen den Vertragsparteien schriftlich vereinbart wurde.


§ 38 Zahlungspflicht bei Nichterscheinen

 

Das Nichterscheinen der Klientin zur Veranstaltung vor Ort befreit diese nicht von ihrer Verpflichtung zur Zahlung der vereinbarten Vergütung. Von dieser Zahlungspflicht wird die Klientin nur dann befreit, wenn das Nichterscheinen auf einem von der Veranstalterin zu vertretenden Umstand beruht.



 

§ 39 Zahlungsbedingungen 

Die Klientin kann bei Vertragsschluss zwischen den angebotenen Zahlungsweisen frei wählen. 

 

Folgende Zahlungsarten werden zurzeit angeboten: 

 

  • Überweisung
  • Kauf auf Rechnung mit Klarna
  • Paypal 
  • Stripe Zahlungslink

 

Die Rechnungsstellung erfolgt auf elektronischem Weg über die von der Klientin mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die Klientin erklärt sich hiermit ausdrücklich einverstanden. 


§ 40 Haftungsbeschränkung

 

Die Veranstalterin haftet uneingeschränkt für Schäden, die auf einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit beruhen, sofern diese auf einem vorsätzlichen oder fahrlässigen Verhalten der Veranstalterin, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen zurückzuführen sind. Dies gilt ebenso für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

 

Bei der leicht fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) – dies sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Klientin vertrauen darf – ist die Haftung der Veranstalterin auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden begrenzt.

 

Eine weitergehende Haftung der Veranstalterin ist ausgeschlossen.

 

§ 41 Hinweis zum Nichtvorliegen einer medizinischen Beratung

 

Beratung im Rahmen der Anti-Aging Programme, Seminare und sonstiger Angebote stellt keine medizinische Beratung und keinen medizinischen Rat dar. Sie ist kein Ersatz für eine medizinische Beratung.

 

§ 42 Informationspflichten und Eigenverantwortung der Klientin

 

Die Klientin ist verpflichtet, die Veranstalterin vor Inanspruchnahme der Leistung über bestehende gesundheitliche Einschränkungen, Vorerkrankungen, Allergien oder Unverträglichkeiten zu informieren. Unterbleibt eine solche Information, erfolgt die Nutzung der Leistungen auf eigenes Risiko. Eine Haftung der Veranstalterin für daraus resultierende Folgen ist ausgeschlossen.

 

Sämtliche Anwendungen, Programme, Online- und Offline-Kurse, Seminare und sonstige Inhalte werden von der Klientin eigenverantwortlich und auf eigene Gefahr durchgeführt. Die Veranstalterin übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch unsachgemäße Anwendung, fehlerhafte Ausführung der Übungen oder Missachtung von Hinweisen entstehen. Dies gilt insbesondere für körperliche oder gesundheitliche Beeinträchtigungen, die während oder nach der Teilnahme auftreten.

 

§ 43 Ausschluss therapeutischer Leistungen

 

Alle Beratungsleistungen und Empfehlungen im Rahmen der Programme dienen ausschließlich der allgemeinen Gesundheitsförderung und Prävention. Sie ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder heilpraktische Behandlung und stellen keine Diagnosen oder Therapieempfehlungen dar. Die Veranstalterin ist nicht befugt und wird keine medizinischen Auskünfte, Diagnosen oder Heilversprechen geben. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Symptomen mit Krankheitswert wird die Klientin ausdrücklich aufgefordert, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

 

§ 44 Gewährleistung und anwendbares Recht

 

Im Übrigen bleiben die gesetzlichen Gewährleistungsrechte der Klientin unberührt.

 

Für die Bereitstellung digitaler Inhalte finden ergänzend die Vorschriften über digitale Produkte nach §§ 327 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) Anwendung.

 

§ 45 Datenschutz

Die Veranstalterin verarbeitet die personenbezogenen Daten der Klientin nach Maßgabe der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die ausführlichen Datenschutzhinweise mit allen erforderlichen Informationen können unter [https://bleib-jung-akademie.de/datenschutzerklarung/] abgerufen werden.

§ 46 Urheberrechtsschutz

 

Alle von der Veranstalterin im Rahmen dieses Vertrages bereitgestellten Inhalte, insbesondere Kursmaterialien, digitale Inhalte, Dokumente und Aufzeichnungen, unterliegen dem Schutz des Urheberrechtes.

 

§ 47 Einräumung des Nutzungsrechtes

 

Vorbehaltlich der vertraglich vereinbarten Zahlung räumt die Veranstalterin der Klientin das einfache, auf Dritte nicht übertragbare Recht ein, die Druckmedien und digitalen Inhalte – einschließlich der Inhalte zum Download – zum privaten Eigengebrauch zu nutzen. Die Inhalte zum Download werden nach Abschluss der Bestellung im geschützten Kundenbereich zur Verfügung gestellt. Das Nutzungsrecht ist auf die Dauer der vertraglich vereinbarten Laufzeit beschränkt.

 

§ 48 Verbote und Pflichten der Klientin

 

Die Vervielfältigung, Weitergabe, Verbreitung oder öffentliche Zugänglichmachung der Inhalte ist untersagt. Dies umfasst ausdrücklich das Verbot, ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis der Veranstalterin Bild-, Film- oder Tonaufnahmen von Kursmaterialien oder Live-Veranstaltungen anzufertigen. Die Klientin ist verpflichtet, ihre Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Die Weitergabe von Zugangsdaten, Links oder Materialien (auch Downloads) an Dritte sowie die gemeinsame Nutzung des Zuganges ist unzulässig.

 

§ 49 Folgen von Zuwiderhandlungen

 

Im Falle eines Verstoßes gegen die Verbote nach § 48 ist die Veranstalterin berechtigt, der Klientin den Zugang zu allen Veranstaltungen und Inhalten mit sofortiger Wirkung zu entziehen, ohne dass ein Anspruch auf Rückerstattung der gezahlten Vergütung entsteht. Zusätzlich behält sich die Veranstalterin vor, weitergehende Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

 


§ 50 Widerrufsrecht

Für den Fall, dass die vertragliche Vereinbarung ein außerhalb von Geschäftsräumen geschlossener Vertrag oder Fernabsatzvertrag ist und die Klientin Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist, d.h. den Erwerb zu Zwecken tätigt, die überwiegend weder einer gewerblichen noch einer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zuzurechnen sind, hat er ein Widerrufsrecht nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen. 



Widerrufsbelehrung:


Widerrufsrecht nach § 355 Absatz 1 BGB

 

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen be-nannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, das erste Fernlehrmaterial in Besitz genommen haben bzw. hat. Bei Verträgen über die Lieferung von ausschließlich nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten, erlischt das Widerrufsrecht gemäß § 356 Abs. 5 BGB bereits mit Beginn der Ausführung. Die Klientin stimmt ausdrücklich zu, dass die Veranstalterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrags über die Lieferung digitaler Inhalte für Verbraucher beginnt (z. B. durch Freischaltung des Online-Kurses). 

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, Anna Rixe, Südstr. 29, 33818 Leopoldshöhe, info@bleib-jung-akademie.de,  mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufs-formular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. 

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

 

Folgen des Widerrufs

 

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Ver-trags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, dass Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rück-zahlung Entgelte berechnet. 

 


Ende der Widerrufsbelehrung 



 

 

Muster-Widerrufsformular 


(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und 
senden Sie es zurück.) 


– An 

[hier ist der Name, die Anschrift und gegebenenfalls die Telefaxnummer und E-Mail- 

Adresse des Unternehmers durch den Unternehmer einzufügen]


- Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Fernunterrichtsvertrag

 

- Bestellt am (*) / erhalten am (*)

 

- Name des/der Verbraucher(s)

 

- Anschrift des/der Verbraucher(s)

 

- Unterschrift des/der Verbraucher(s) [nur bei Mitteilung auf Papier]

 

- Datum

 

(*) Unzutreffendes streichen.

§ 51 Gerichtsstand

 

Für Unternehmer ist Gerichtsstand der Sitz der Veranstalterin. Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand.

 

§ 52 Anwendbares Recht

 

Auf alle Streitigkeiten in Verbindung mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen findet, unabhängig vom rechtlichen Grund, ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss aller Bestimmungen des Kollisionsrechts, die in eine andere Rechtsordnung verweisen, Anwendung.

 

§ 53 Streitbeilegung

 

Der Veranstalterin ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

 

§ 54 Salvatorische Klausel

 

Durch eine etwaige Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht berührt.

 

§ 55 Vertragssprache

 

Vertragssprache ist Deutsch.

 


Stand: September 2025

 

 

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